Spielraum Heiligenwald

Samstag 27. Mai 2017

20:00 Uhr im Spielraum Heiligenwald

Eintritt: 10 Euro (6 Euro erm.)
Beginn: 20:00 h

Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky in zwei Versionen:


Henrike von Heimburg
Original Version für Piano Solo

Undertone Project
In einer Bearbeitung von Christof Thewes für Jazz-Quartett

mit

  • Christof Thewes – Posaune, Bearbeitung
  • Hartmut Oßwald – Saxophon
  • Martin Schmidt – E-Bass / Mandoline
  • Daniel Prätzlich – Drums

Mit einer Einführung in den Zyklus “Bilder einer Ausstellung” von Paulina Ella Thewes


Henrike von Heimburg – Piano Solo

Portraitserie Musik DUO, Trude Cello, Henrike, KLavierHenrike von Heimburg wurde in Lahr/i. Schwarzwald geboren und begann mit 3 Jahren Klavier. Bei „Jugend musiziert“ erzielte sie früh einige Preise, sie gewann den 2. Bundespreis und den zweiten Preis des „Walther- Gieseking“- Wettbewerbs.
Impulse bekam sie von Marissa Somma (Bari), T. Mokatsian, E. Brunner, G. Rivinius, Fedele Antonicelli u. Th. Duis.
Henrike v. Heimburg studierte an der HfM Würzburg bei Prof. E.Török, danach an der HfM Saar bei Prof. Thomas Duis/ Fedele Antonicelli nach absolviertem Konzertexamen (mit Auszeichnung) zusätzlich Solistenklasse. Einen Master in Kammermusik hat sie bei Prof. Tatevik Mokatsian mit Bestnote abgeschlossen.
Sie erhielt div. Stipendien (Stadt Offenburg, Akademie Würzburg, Landesgraduiertenstip. des Saarlandes), spielte auf Intern. Festivals (Wien, Italien), Bachhaus Eisenach, Staatstheater Saarbrücken, etc. Es entstanden Aufnahmen (SR, DeutschlandradioKultur- live-) u. A. solo u. mit Cellisten der Klasse G. Rivinius. Mit ihrer Kammermusikpartnerin Trude Meszàr am Cello konzertiert sie unter dem Namen Pelion- Duo, u. A. bei der Reihe “Weltklassik am Klavier”.

Undertone Project – Bearbeitung von Christof Thewes

picturesChristof Thewes zu “Bilder einer Ausstellung”:

„Bilder einer Austellung“ wurde 1874 von Modest Mussorgski aus Anlass
einer Ausstellung des befreundeten Architekten Hartmann in Petersburg
als ein Zyklus aus Klavierstücken komponiert. Das gesamte Werk war
unakademisch, originell und seiner Zeit in Harmonik, Melodik und
Ausdrucksweise um Jahre voraus. 1922 wurde es von Maurice Ravel als
Orchesterstück arrangiert und 1970 spielten Emerson, Lake and Palmer
eine wuchtige Rockfassung ein. Diese Fassung war es, die ich als
Jugendlicher zum ersten Mal hörte und die mich faszinierte, ebenso wie
die unglaubliche und verstörende Bearbeitung für Blaskapelle vom „Großen
Tor von Kiew“ (dem Finale von Bilder einer Ausstellung), das wir damals
in unserem Musikverein spielten.

Meine Fassung von Bilder einer Ausstellung bearbeitet im Gegensatz zu
ELP alle 12 Teile des Zyklus und lässt Platz für ausgedehnte
Improvisationen . Es ist ganz sicher kein Swing meets Klassik Projekt ,
sondern eine moderne zeitgenössische Bearbeitung zwischen Funk, Rock,
Free Jazz, Neuer Musik und vielen spontanen Überraschungen.

  • Christof Thewes – Posaune, Bearbeitung
  • Hartmut Oßwald – Saxophon
  • Martin Schmidt – E-Bass / Mandoline
  • Daniel Prätzlich – Drums
Über den Spielraum

Alles was ist, braucht Raum. Im Kopf oder in der Welt. Am besten in beidem, denn Ideen gibt es viele, die Realitäten dazu eher selten. Deshalb gibt es den „Spielraum“, um für künstlerische Ideen diesen Raum in der Welt zu schaffen. Musik, Vorträge, Lesungen, Bilder, Gedichte, Gespräche... Es geht um die Lust am Austausch mit Menschen. Um die Lust am Spiel. In den „Spielraum“-Veranstaltungen wird kreatives Potential künstlerische Wirklichkeit.
  • Sa
    27
    Mai
    2017

    Bilder einer Ausstellung

    20:00 Uhr

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