Spielraum Heiligenwald

Samstag 17. Juni 2017

20:00 Uhr im Spielraum Heiligenwald

Eintritt: 10 Euro (6 Euro erm.)
Beginn: 20:00 h


Bernd Rausch
Lesung + Vorstellung des neuesten Buches von Bernd Rausch “100 Jahre Röchling – Ausbeutung, Raub, Kriegsverbrechen”

Lesung: Bernd Rausch + Paulina Ella Thewes

Der Autor im Gespräch mit Burkard Ullrich

Phase IV – Silvertowers
Das neue Programm mit…

  • Sabine Noß – Gesang
  • Christof Thewes – Posaune, Komp.
  • Hartmut Oßwald – Bassklarinette
  • Jan Oestreich – Bass
  • Martial Frenzel – Schlagzeug


Zu Bernd Rausch

Bernd_Rausch

Bernd Rausch ist künstlerisch und literarisch vielseitig tätig. Die ihm künstlerisch wichtigsten Projekte sind die Ausstellungen „Menschheitsverbrechen“ und “Frankfurt-Auschwitz“, und die im Web dargestellte Tagebuchauseinandersetzung“ über die Kriegsverbrecherdynastie der Röchlings. „Die Entfremdung der Indianer“ und „Eros ist unter uns“ sind neue Produktionen, die bisher ausschließlich im Web und auf Facebook zu sehen sind.

Zu dem Buch “100 Jahre Röchling – Ausbeutung, Raub, Kriegsverbrechen”

Menschheitsverbrechen – Mit der Kunst gilt es zu sagen, dass sich dies niemals wiederholt

Initiative Menschheitsverbrechen – Für zivilisatorische Mindeststandards im Weltkulturerbe Völklinger Hütte, dem Erbe der Profiteure des Menschheitsverbrechens, der Familie Röchling.

In der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten die Deutschen mehr als 50 Millionen Menschen, darunter die europäischen Juden, 500 000 Sinti und Roma und mehr als 20 Millionen Bürger der Sowjetunion.
Wie kann es sein, dass mehr als 70 Jahre nach dem Menschheitsverbrechen noch immer ein bedeutender und verurteilter Nazikriegsverbrecher und Freund Hitlers in Völklingen geehrt wird? Hermann Röchling war ein Judenhasser, der mit den Zielen der Nazis, die Vernichtung der europäischen Juden durchzuführen, übereinstimmte. Röchling teilte die rassistischen, antisemitischen und kriegerischen Ansichten Hitlers ohne Vorbehalte. Er stimmte mit Hitlers Eroberungs- und Raubkrieg gegen die Sowjetunion und der totalen Mobilisierung von Gesellschaft und Wirtschaft ohne jeglichen Widerspruch überein. Dabei war Hermann Röchling stets bemüht, das Naziregime noch effizienter zu gestalten. Hermann Röchling wurde nach beiden Weltkriegen als Kriegsverbrecher verurteilt. Im Rastatter Kriegsverbrecherprozess wurde am 25.Januar 1949 der gültige Richterspruch gegen ihn gesprochen. Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurde er zu zehn Jahre Haft, Vermögenseinzug und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt.

Zu Phase IV

Die neuesten Songs aus dem Programm ”Silvertowers” mit Texten von Alfred Gulden über New York
Die Musik ist wie die Stadt: Schnell, lebendig, Multi Kulti

Seit vielen Jahren arbeiten die Rocksängerin Sabine Noß und der Jazzposaunist Christof Thewes in der Band Phase IV zusammen und kreieren seither, komplettiert durch den Bassklarinetisten Hartmut Oßwald, den Kontrabassisten Jan Oestreich und den Schlagzeuger Martial Frenzel, selbstkomponierte (Pop-)Songs in einem eigenwilligen Stilmix zwischen Unplugged-Minimalismus und rasantem Powerplay mit Dub, Funk und (Free)Jazzeinflüssen.
Ohne Elektronik mit rein akustischen Instrumenten spielt Phase IV eine zeitgemäße Popmusik, die sich jenseits folkloristischer Sentimentalitäten bewegt und mit einer fast schon traditionell zu nennenden, jazzigen Spielauffassung agiert, die Interaktion, Improvisation und Virtuosität der Musiker erfordert.
Die hochwertigen Texte der Songs stammen aus der Feder des bekannten Schriftstellers, Theaterregisseurs und Filmemacher Alfred Gulden.

Das unvergleichliche und warme Timbre der Stimme von Sabine Noß, die ungewohnte Instrumentierung der eigenwilligen Kompositionen von Christof Thewes, die Spielfreude der Muiker in Verbindung mit den hochwertigen Texten garantieren ein originäres Musikerlebnis.

  • Sabine Noß – Gesang
  • Christof Thewes – Posaune, Komp.
  • Hartmut Oßwald – Bassklarinette
  • Jan Oestreich – Bass
  • Martial Frenzel – Schlagzeug

PhaseIV_Rausch

Über den Spielraum

Alles was ist, braucht Raum. Im Kopf oder in der Welt. Am besten in beidem, denn Ideen gibt es viele, die Realitäten dazu eher selten. Deshalb gibt es den „Spielraum“, um für künstlerische Ideen diesen Raum in der Welt zu schaffen. Musik, Vorträge, Lesungen, Bilder, Gedichte, Gespräche... Es geht um die Lust am Austausch mit Menschen. Um die Lust am Spiel. In den „Spielraum“-Veranstaltungen wird kreatives Potential künstlerische Wirklichkeit.

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