Spielraum Heiligenwald

Samstag 25. September 2021 

um 19:00 Uhr

im Spielraum Heiligenwald

Eintritt: 10 Euro (6 Euro erm., 15 Euro Soli-Preis*)
Beginn: 19:00 h

WICHTIG:

Bitte vorher per Mail anmelden:

anmeldung@spielraumstudio.de


Wortbeitrag: 

Dr. Ingeborg Besch über den Künstler SEIJI KIMOTO / INNEHALTEN

Musik

Urwald/Hemmerle/Thewes

  • Georges Urwald – Piano
  • Franck Hemmerle – Perkussion
  • Christof Thewes – Posaune

Ingeborg Besch über den Künstler SEIJI KIMOTO / INNEHALTEN

Still und kontinuierlich arbeitet Seiji Kimoto seit Jahrzehnten in unserem Land.
Mal kommt man im Saarbrücker Rathaus vor den gebeugten Gestalten an der Wand in Lebensgröße
ins Grübeln, mal verharrt man an der Gebläsehalle in Neunkirchen vor einer Figur in Gefangenschaft, Aufbäumen und Ausgeliefert sein.

Eine Ausstellung im Kreuzgang der Dominikanerkirche in Regensburg trug den Titel: „Macht und Ohnmacht“. Kimoto gehört zu denen, die von überregionaler Bedeutung leben. Das jüngste große Mahnmal entstand in Loibl bei Kärnten an der österreichischen-slowenischen Grenze. Erinnerungskultur mag sich aus Geschehenem speisen – gerichtet ist sie immer nach vorne. Aus dem barocken Thema des memento mori könnte man ein memento moralis machen. Besser noch, man setzt beides in Bezug zueinander.
>
Sich den Schicksalsfragen des Mensch-Seins auszuliefern, sich der > Frage, was ist MENSCH-SEIN zu stellen, das bedeutet die Beschäftigung mit der Kunst Seiji Kimotos.

> Seiji Kimoto
> 1937 geboren in Osaka, Japan
> Studium von Innenarchitektur und Zen-Malerei
> 1968 Studium an der Werkkunstschule Saarbrücken bei Prof. Boris Kleint
> Begründer der Gruppe 7; Mitbegründer des Bundesverbandes Bildender
> Künstlerinnen und Künstler im Saarland; Gründungsmitglied des
> Saarländischen Künstlerhauses;
>
> Kimoto schuf in den letzten 20 Jahren international bedeutende
> Mahnmale zum Gedenken an Zwangsarbeiter, zum Bewusst erhalten der Nazi-Menschenverachtung.
> Er lebt und arbeitet in Neunkirchen/Saar, Wiebelskirchen.


Urwald/Hemmerle/Thewes

  • Georges Urwald – Piano
  • Franck Hemmerle – Perkussion
  • Christof Thewes – Posaune

Georges Urwald und C.Thewes lernten sich auf dem luxembourgischen „Panzfestival“ kennen, ein Festival für frei improvisierte Musik, organisiert von Georges Urwald.

Von ähnlichen musikalischen Vorstellungen geprägt, beschloss man ein gemeinsames Konzert zu organisieren (und wo passen Premieren besser hin als in den Spielraum….)

Zum Trio durch den Perkussionisten Franck Hemmerle komplettiert erwartet den Zuhörer ein frei improvisiertes Konzert der Extraklasse.

Georges Urwald
Der luxemburgische Pianist Georges Urwald beschäftigt sich seit seinem Schulmusik- und Jazzstudium an der Kölner Musikhochschule mit freien Improvisationskonzepten, sowohl bei seiner pädagogischen Arbeit am Lycée classique Echternach, wie auch bei vielen seiner künstlerischen Projekte, in denen er als Sänger, Pianist oder Komponist tätig ist. Sein Schulmusiker- und Musikerdasein haben ihn zu allen musikalischen Genres geführt, die sein Spiel sowie sein musikalisches Schaffen beeinflussen.
Georges Urwald leitet seit 2008 das Stued Theater in Grevenmacher, welches seit 2019 das ‚Panzfestival‘ – Festival für frei improvisierte Musik, organisiert.
Für die luxemburgische Nationalbibliothek gibt er regelmässig die didaktischen Hefte ‚De Litty‘ zur Musikkultur in Luxemburg, sowie luxemburgische Liederhefte heraus. Mit verschiedenen musikalischen Formaten haucht er dem ‚luxemburgischen Lied‘ neues Leben ein.

 


Franck Hemmerlé
Born in 1970 in Wissembourg France.
He starts playing music at the age of eight. When
twelve he starts a pre-professional cursus at
« Badisches Konservatorium Karlsruhe ».
In 1986 he’s member of the Karlsruhe percussion
ensemble with which he played in different
capitals, such as Berlin, Varsovie,
Rome, Budapest, Paris,Vienne and Chicago…
In 1990 he goes specialises himself as jazz-
drummer in the Los Angeles « Percussion
Institute of Technology » where he works with
teachers such as Bob Mintzer, Ralph Humphrey,
Joe Diorio, Joël Taylor, Tos Panos and Efrain
Toro.
Back in Europe in 1993 he’s engaged in the
« Stadtstheater Karlsruhe » for one and a half
year for the performance of Tom Waits’s musical,
« The Black Rider ».
Between 1997 -2000 he continues his jazz-drumming studies in the Gergy-Pontoise National Conservatory with professor Stanislas Georges Paczynski.
His collaboration in 1997 with the jazz-pianist Loris Binot gives him a multitude of opportunities for combining music with other arts, such as painting, dance, poetry, or theatre.


Bundesweite Auszeichnung

„Applaus“

für den Spielraum Heiligenwald,

vergeben von der „Initiative Musik“

in der Kategorie „Programmreihe“

für ein kulturell herausragendes Livemusikprogramm!

Live Stream der Preisverleihung in Berlin durch Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters am

Dienstag 29. Juni 2021

Weitere Infos unter

>>> www.initiative-musik.de/awards/applaus/