Spielraum Heiligenwald

Samstag 23. Februar 2019, 20:00 Uhr

20:00 Uhr im Spielraum Heiligenwald

Eintritt: 10 Euro (6 Euro erm.)
Beginn: 20:00 h


Vortrag: Dr. Ingeborg Besch – Wassily Kandinsky / Das Prinzip der inneren Notwendigkeit

Musik: Jürgen Wuchner + die 3 Mikroformalen

  • Christof Thewes – Posaune
  • Martin „Schmiddi“ Schmidt – Mandoline
  • Jürgen Wuchner – Kontrabass
  • Martial Frenzel – Schlagwerk

Dr. Ingeborg Besch

Wassily Kandinsky / Das Prinzip der inneren Notwendigkeit

Von expressiven Landschaften über die Anfänge der Abstraktion in seiner lyrischen Phase führt Kandinskys Weg zur großen Komposition „ Gelb Rot Blau“ von 1925.
Aus dem Bruchteil eines Samenkorns hat der große Baumeister die Welt und den Kosmos geschaffen und Kandinsky dieses großartige Meisterwerk.

Ingeborg Besch ist seit vielen Jahren eine im Spielraum gern gesehene und gehörte Referentin. Mit ihren begeisternden Vorträgen über Kunstzusammenhänge, Künstler und Epochen gehört sie sicherlich zu den Höhepunkten des diesjährigen Programmes.



Jürgen Wuchner + die 3 Mikroformalen

Nach 2 Jahren ist endlich wieder Jürgen Wuchner im Spielraum zu Gast, diesmal mit einer generationenübergreifenden frischen Besetzung, die im Spielraum Premiere feiert.

Zwar kennen sich die Musiker seit Jahren aus unterschiedlichsten Gruppierungen wie z.b. Undertone Project, Gutter Music, Thewes Quartett, Wuchner Quartett undundund, aber in dieser speziellen Verbindung ist das Ensemble ein Novum.

Zeitgenössischer Jazz in Verbindung mit folkloristischer und klassischer Tonkunst, vorgetragen von sympathischen Musikern, Musik für Herz und Geist.

  • Christof Thewes – Posaune
  • Martin „Schmiddi“ Schmidt – Mandoline
  • Jürgen Wuchner – Kontrabass
  • Martial Frenzel – Schlagwerk

Über Jürgen Wuchner:

  • Er war Mitglied der Gruppe Voices von Heinz Sauer und des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks, von Hans Kollers Free Sound (LP „For Marcel Duchamp“, 1976) und des Herbert Joos-Quartetts (LPs „Ballad One“, 1978; „Kerchak Suite“ und Fellicat“, 1980) und arbeitete ab 1979 sowohl für das Vienna Art Orchestra (u.a. LPs „Tango from Obango“, 1979; „From No Time To Ragtime“, 1982) als auch für Part of Art (u.a. LP „Son Sauvage“, 1983). Daneben gab es 1980 und 1982 Auftritte und Einspielungen mit Free Sound & Super Brass und anderen Gruppen um Hans Koller sowie ab 1983 mit der Sängerin Özay (LP „No More“, 1984)
  • 1983 gründete Jürgen Wuchner seine Jazz/Streicher-Gruppe String Project (LP „The Listener“ 1984), ab 1985 bildete er mit Günther Klatt (ts), dessen Quintett Jürgen Wuchner auch angehörte, und Andreas Krieger (dr) das Trio Immens. Mit dem Trio Immens tourte Jürgen Wuchner für das Goethe-Institut durch die Türkei, Jugoslawien, Rumänien, Pakistan, Indien, Sri Lanka, Bangladesh und Nepal
  • Er ist als Studiomusiker für Rundfunk und Fernsehen tätig und gastiert mit wechselnden Gruppen bei zahlreichen internationalen Festivals.“
  • 1987 Engagement als Schiffsmusiker auf dem Kreuzfahrtschiff „Maxim Gorki“ für eine 150-tägige weltumspannende Reise über Lateinamerika, die Südsee, Australien, Neuseeland, Japan, China, Philippinen, Papua-Neuguinea, Indonesien, Ostafrika und die arabische Halbinsel bis zurück nach Genua.
  • In der Folgezeit eigene Formationen, in denen u.a. Bob Degen, Janusz Stefanski, Karlhanns Berger, John Schröder, Mathias Schubert, Chris Dell, Bill Elgart, Allen Blairman, Uli Partheil, Tom Nicholas, Marty Cook, Rudi Mahall und Wollie Kaiser spielten bzw. spielen.
  • 1992 Gründung eines internationalen, bis heute jährlich stattfindenden Sommer-Workshops, den „Jazz Conceptions“ Darmstadt, bei dem der gesamte „who is who“ der europäischen Musikergarde als Dozenten vertreten ist.
  • 1993 Gründung der bis heute erfolgreichen „Jazz und Pop-School Darmstadt“, zusammen mit dem Pianisten Uli Partheil
  • 1999 3-monatiger Aufenthalt in Peking: täglicher Auftritt im legendären Jazzclub „Big Easy“, Auftritt auf dem Jazzfestival Peking sowie Lehrer an der „CD-Music-School Peking“
  • Hessischer Jazzpreisträger 1996
  • Seit 1997 Dozent für Jazz-Bass an der Akademie für Tonkunst, Darmstadt
  • 2009 Gründung der Gruppe „Deep Talking“ mit Wollie Kaiser, Baßklarinette, Manfred Becker, Akkordeon und Janusz Stefanski, Schlagzeug. Die Musik von Jürgen Wuchner basiert auf dem Roman „Ulysses“ von James Joyce. Bei einer gemeinsamen Lesung mit Life-Auftritt der Gruppe las die Schauspielerin Hannelore Elsner Texte aus dem „Ulysses“.
  • Mit der Gruppe „Deep Talking“ und dem Schaupspieler Makena Diop Aufnahme einer CD mit Gedichten aus dem Zyklus „Chant d’hombre“ von L.S. Senghor, Kompositionen von Jürgen Wuchner. Coverart: Moussa Sakho, Dakar, Senegal.
  • Von Oktober 2009 bis Juni 2012 mehrmonatige Aufenthalte in Dakar, Senegal. Auftritt auf dem Festival in Saint Louis, Senegal mit Wolfgang Puschnig, Joel Voisin und Seyfo Kanouté. Zusammenarbeit mit dem senegalesischen Schlagzeuger Saliou Top in dessen Band „TOP ZAL PROJECT“. Konzertauftritte u.a. im Institut Francais Léopold S. Senghor in Dakar.
  • Darmstädter Musikpreis 2012
  • Zahlreiche CD-Produktionen unter eigenem Namen sowie mit anderen Musikern und Formationen

Aktuelle CD‘s:

Degen/Wuchner/Stefanski
The continued tales of ulysses (Becker, Kaiser, Stefanski, Wuchner)
United Colors of Bessungen, live im Palmengarten
Deep Talking: Chant d’hombre